Literatur und Nationalismus in Osteuropa – HSG Events

Literatur und Nationalismus in Osteuropa

Kulturgeschichte

Viele osteuropäische Nationen verfügten im 19. und 20. Jahrhundert über keine  oder eine eingeschränkte Staatlichkeit. In  der ersten Vorlesung wird ein Überblick  über das Phänomen des osteuropäischen Nationalismus gegeben. Anschliessend diskutieren wir patriotische und nationalistische Texte aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Ukraine und Belarus. Dabei soll deutlich werden, welch starken Einfluss die Literatur auf das nationale Selbstverständnis in diesen Staaten ausübt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Figur der jeweiligen Nationaldichter und den heroischen Narrativen, die bis heute das Selbstverständnis der osteuropäischen Nationen prägen.

Donnerstag, 18.15 bis 19.45 Uhr, 09-112 Universität St.Gallen, (Achtung 3.3. fällt aus), 10.3., 21.4., 28.4., 5.5., 12.5. und 2.6.2022

Dozent | Prof. Dr. Ulrich Schmid, Ordentlicher Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands, Universität St.Gallen

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Dozierende dieser Öffentlichen Vorlesung

Prof. Dr. Ulrich Schmid

Prof. Dr. Ulrich Schmid, geboren 1965, studierte zwischen 1985 und 1991 Germanistik, Slawistik und Politikwissenschaften in Zürich, Heidelberg und Leningrad. An der Universität St.Gallen ist er seit 2007 Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands. Seit 2019 ist er Prorektor für Internationale Beziehungen an der Universität St.Gallen. Prof. Dr. Ulrich Schmid publiziert aktiv Artikel, Bücher und wissenschaftliche Monographien und schreibt Feuilletonbeiträge für die NZZ (Neue Zürcher Zeitung). Im Jahr 2012 wurde er zum Mitglied der Academia Europae gewählt.

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