Vorlesungsreihe; Wiborada von St.Gallen – die vergessene Stadtheilige – HSG Events

Vorlesungsreihe; Wiborada von St.Gallen – die vergessene Stadtheilige

Theologie

Leitung Vorlesungsreihe / Diakon Thomas Reschke, Katholischer Seelsorger, Universität St.Gallen

 

Vor rund 1000 Jahren lebte die erste Frau, die überhaupt heiliggesprochen wurde – in St.Gallen! Eingemauert in eine Klause am Ort der Kirche St. Mangen, versunken im Gebet und im Gespräch mit der Bevölkerung, auch mit den Mönchen des nahegelegenen Klosters.

Im Frühjahr 2021 entdeckt die Stadt St.Gallen «ihre» Heilige neu: Ihre Klause wird neu aufgebaut, und zehn Männer und Frauen spüren dem «Eingeschlossen-Sein» während jeweils einer Woche nach. Im Mai und Juni 2021 lernt die Bevölkerung ihre Heilige auf neue und unbekannte Weise kennen. Dazu trägt auch die Vorlesungsreihe bei.

 

ONLINE VORLESUNGEN

Dienstag, 9.30 bis 11.00 Uhr

Im Anschluss an jede Vorlesung findet nach einer kurzen Pause eine digitale Führung durch die Kirche St. Mangen, dem historischen Ort Wiboradas, statt.

 

27. April 2021

Was wir über Wiborada wissen: Ein Blick in die historischen Quellen

Dr. Cornel Dora, Bibliothekar der St.Galler Stiftsbibliothek

 

4. Mai 2021

Die heilige Wiborada von St.Gallen: Ein Vorbild für Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss

Dr. Roland Gröbli, Historiker und Autor

 

11. Mai 2021

Wiborada und die Einsamkeit: Interreligiöse Annäherungen

Ann-Katrin Gässlein, Cityseelsorgerin

 

18. Mai 2021

Wiboradas Wunder im Glauben des Mittelalters

Thomas Reschke, Katholischer Seelsorger, Universität St.Gallen

 

 

*Bildquelle: Wikipedia

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Dozierende dieser Öffentlichen Vorlesung

Kath. Universitätsseelsorger Thomas Reschke

Diakon Thomas Reschke (1964) ist Ortsbürger von St.Gallen und seit 2001 Seelsorger an der Universität St.Gallen. Von 1984-1994 studierte er Theologie, Germanistik, Pädagogik und Philosophie an der Universität Münster. Zudem wirkte er als Redaktionssekretär der «Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft» und als Organist. Nach Seelsorgeaufgaben in verschiedenen Schweizer Pfarreien leitet Reschke seit 2001 das Akademikerhaus der Universitätsseelsorge. Diakon Reschke präsidiert die «Konferenz der katholischen Hochschulseelsorge der Schweiz». Die Studentenschaft der HSG verlieh ihm den Mentorpreis. Sein Buch «Predigt und Rhetorik» wurde vielerorts zur Standardlektüre in der universitären Predigtausbildung. Die bleibende Faszination an der Rede motiviert Reschke, lebendige und humorvolle Vorlesungen zu gestalten.

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Dr. Roland Gröbli

Dr. Roland Gröbli, geboren 1960, ist in Ennetmoos (Schweiz) aufgewachsen, studierte an der Universität Zürich und Berlin (West) Germanistik und Allgemeine Geschichte und promovierte 1989 mit einer Biografie über Niklaus von Flüe (Schweizer Mystiker des 15. Jahrhunderts). Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Redakteur der Luzerner Neusten Zeitung lebte und arbeitete er von 1992 bis 1999 in Santafé de Bogotá, zunächst als internationaler Mitarbeiter von Interteam, einer schweizerischen Freiwilligenhilfsorganisation, ab 1995 als Geschäftsführer der Schweizerisch-Kolumbianischen Handelskammer. Heute arbeitet er in der Schweiz im Bereich Unternehmensentwicklung.

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Historiker, Stiftsbibliothekar St. Gallen Cornel Dora

Cornel Dora (* 1963) ist ein Schweizer Historiker, Anglist und Stiftsbibliothekar von St. Gallen. Er promovierte 1993/94 an der Universität Zürich zum Thema Augustinus Egger von St. Gallen, 1833–1906 – ein Bischof zwischen Kulturkampf, sozialer Frage und Modernismusstreit. Zum 1. November 2013 wurde er vom Administrationsrat (der Exekutive des Bistums St. Gallen) als St. Galler Stiftsbibliothekar gewählt, nachdem er bereits 1996–2001 als stellvertretender Stiftsbibliothekar gewirkt hatte.

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MTh Ann-Katrin Gässlein

Ann-Katrin Gässlein wurde 1981 in Friedrichshafen (D) geboren, ist Mutter von drei Kindern und lebt in St. Gallen. Sie studierte von 2001 - 2005 Vergleichende Religionswissenschaft, Journalismus und Islamwissenschaften an den Universitäten Fribourg (CH) und Bern und schloss ihr Studium mit der Lizentiatsarbeit "... und er lächelte. Rekonstruktion und Fallbeispiele des religiös motivierten Suizids" bei Prof. Richard Friedli ab. Nach einigen Jahren Berufstätigkeit als leitende Redaktorin bei der kath. Zeitschrift "forumKirche", bei CARITAS Schweiz und beim Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen SZB studierte sie Katholische Theologie an der Universität Luzern. Dort schloss sie 2017 mit der Masterarbeit "Künstliche Intelligenz und Menschenbild. Eine philosophische und theologische Deutung des schaffenden Menschen und seines Geschöpfs" bei Prof. Peter Kirchschläger ab. Ann-Katrin Gässlein arbeitet als Theologin in der Citypastoral bei der Kath. Kirche im Lebensraum St. Gallen und seit Sommer 2017 als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Luzern. Sie ist Mitbegründerin des Verein "WissensWert Religionen", der das Informationsportal religion.ch verantwortet und Präsidentin des Runden Tisches der Religionen St. Gallen und Umgebung.

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